Der Generator oben mischt den gesamten Bestand. Darunter folgt der Rest, Block für Block – zum Lesen, bevor etwas ins Layout wandert.
Headlines
- Wir lesen jede Einsendung
- Zwanzig Titel im Jahr
- Offen für unverlangte Manuskripte
Zwanzig Titel im Jahr, vier Lektorinnen und Lektoren und kein Buch, das unterwegs an die Person weitergereicht wird, die gerade Zeit hat.
Schicken Sie ein Exposé von zwei Seiten und die ersten fünfzig Seiten. Eine Antwort kommt in jedem Fall – im Mittel nach 10 Wochen.
Seit 1998 unabhängig, seit 2011 mit eigener Auslieferung und noch immer klein genug, dass die Lektorin selbst zurückschreibt.
Teamtexte
Cordula Reventlow — Verlegerische Leitung
Cordula hat das Programm nach dreizehn Jahren in einem sehr viel größeren Haus gegründet, wo sie irgendwann ausgerechnet hatte, mehr Zeit in Programmsitzungen als mit Manuskripten verbracht zu haben. Zwei Titel im Jahr betreut sie weiterhin selbst und kürzt erste Kapitel gnadenlos.
Jonas Bretfeld — Lektorat Belletristik
Jonas liest donnerstags unverlangte Einsendungen, von 9:30 Uhr an, bis der Stapel abgearbeitet ist, und verteidigt diesen Tag entschieden – es ist der einzige, an dem im Haus Ruhe herrscht. Zwei seiner vier Debüts stammen genau aus diesem Stapel.
Ruth Ostrowski — Rechte & Verträge
Ruth verhandelt Übersetzungs- und Hörbuchlizenzen und geht Verträge mit Erstautorinnen Absatz für Absatz durch, so lange es eben dauert. Dass unser Standardvertrag sieben Seiten hat und nicht zweiundzwanzig, ist ihr Verdienst.
Zitate
„Die Absage eines anderen Hauses war ein Formbrief. Hier kam nach zehn Wochen eine ganze Seite dazu, was am dritten Kapitel nicht funktioniert – mit Zusage, aber die Seite allein hätte mir schon gereicht.“
Susanne Erlbeck, Debütroman, Frühjahrsprogramm
„Beim zweiten Buch habe ich mich über jede zweite Randbemerkung geärgert und am Ende fast alle übernommen. Beim dritten habe ich gleich gefragt, was raus kann. Man nennt das wohl Lernkurve!“
Vitus Kolbe, Autor von drei Titeln
„Im März kam zum ersten Mal eine Abrechnung, bei der Stückzahl und Auszahlung auf derselben Seite standen. Die Nachauflage im Juni hat man mir vorher angekündigt und nicht hinterher.“
Ingeborg Wieland, Sachbuch, zweite Auflage
FAQ-Antworten
Nehmen Sie unverlangte Einsendungen an?
Ja, ungefähr ein Drittel des Programms kommt so zustande. Schicken Sie die ersten fünfzig Seiten in einer Datei, ein Exposé von höchstens zwei Seiten und einen Absatz über sich selbst. Das vollständige Manuskript bitte erst dann, wenn wir danach fragen.
Wie lange dauert die Antwort?
Zehn Wochen für die Leseprobe, acht weitere, wenn wir das ganze Manuskript anfordern. Ist die Frist verstrichen, ist eine freundliche Nachfrage ausdrücklich willkommen – meist heißt das, dass etwas liegen geblieben ist, und nicht, dass die Antwort Nein lautet.
Mit welchem Vorschuss kann ich rechnen?
Bei einem ersten Buch zwischen 2.500 € und 16.000 €, abhängig von Umfang, Ausstattung und den zu erwartenden Herstellungskosten. Uns ist eine Zahl lieber, die das Buch wieder einspielt, als eine, die sich gut ankündigen lässt und danach über dem Titel hängt.
Kostet die Veröffentlichung mich etwas?
Nein, an keiner Stelle. Keine Lesegebühr, kein Druckkostenzuschuss, kein „Marketingpaket“. Wer Geld dafür verlangt, Ihr Buch herauszubringen, verlegt es nicht, sondern verkauft Ihnen eine Dienstleistung – und dieser Unterschied ist erheblich.
Schlusssätze
Die Einsendehinweise stehen auf einer einzigen Seite und sind kurz. Wer sich daran hält, liegt in derselben Woche auf dem Lesestapel; wer sie übergeht, wird trotzdem gelesen, nur erheblich später, als ihm lieb sein dürfte.
Buchhandlungen, Büchereien und Lizenzeinkäufer bekommen die Vorschau auf Anfrage, sie erscheint im Januar und im Juli. Allen anderen empfehlen wir, eines unserer Bücher zu lesen und sich danach ein Urteil über uns zu bilden.
Beispieltexte für diese Branche. Firmen, Personen und Preise darin sind erfunden – genau darum geht es bei Blindtext.